FIFA 13
Weniger Impact, mehr Ballkontrolle






Vergleicht man die aktuellen Pressemitteilungen von Konami und Electronic Arts dann fällt auf, dass hier a) erneut viel versprochen und b) von ähnlichen Dingen gesprochen wird. So wird die verbesserte Ballannahme bei beiden Titeln in den 13er-Auflagen eine zentrale Rolle spielen. Verbessern will man, logisch, soll ja noch realistischer werden, aber wie? Kommt man in FIFA 13 in den Genuss das runde Leder an den Fuß gespielt zu bekommen, entscheiden, abgesehen vom Wetter, Ballgeschwindigkeit und die Fähigkeiten des Kickers, wie mit der Kugel weiter verfahren wird. Gab es in ähnlicher Form ja schon, fühlt sich jetzt aber noch nachvollziehbarer an.
Auch mit dabei, ist die im letzten Jahr oft verhöhnte – aber dennoch für viele sehenswerte Situationen verantwortliche – Player Impact Engine. Eine sehenswerte Verbesserung in der Neuauflage ist etwa das Abrollen der Spieler nach einem Zusammenstoß, um gleich darauf wieder aufzuspringen, was erneut auch viel mit der Physis der Spieler zu tun hat. Ob die Entwickler alle unfreiwilligen Tanzeinlagen loswerden wird man dann in der finalen Version sehen.

Standards üben
Nachdem vor ein paar Jahren die Elfmeterschüsse einer Generalsanierung unterzogen wurden, wird 2012 das Freistoßsystem überarbeitet. Bis zu drei Spieler sollen jetzt an den ruhenden Ball geholt werden können, um den Gegner zu irritieren. Schüsse lassen sich auch antäuschen und als Defensivspieler kann man die Mauer illegaler Weise ein wenig nach vorne tänzeln lassen. Strenge Schiedsrichter ahnden das, andere aber nicht. Einen Versuch ist es also immer wert. Und weil wir gerade von den Schiedsrichtern reden, die ja bei FIFA (und im realen Fußball) immer ein guter Diskussionspunkt sind. Die Vorteilsregelung soll jetzt besser ausgelegt werden und kleinere Attacken, sofern sie keinen Nachteil für den Stürmer bedeuten, durchgewunken werden. Gespannt sind wir wieder auf die Abseitsinterpretation, wo wir in FIFA 12 immer wieder das Gefühl hatten, ein wenig betrogen worden zu sein. Abhilfe sollen intelligentere Stürmer schaffen, die ihr Tempo so lange drosseln, bis ihr den tödlichen Pass spielt.







